Häufige Fragen (FAQ) zum Sortieren und Qualitätskontrolle

Hier werden die häufigsten Fragen beantwortet.

Was ist die Aufgabe eines optischen Sortierers?

Ein optischer Sortierer untersucht Bohnen anhand definierter optischer Merkmale und kann erkannte Abweichungen automatisiert aus dem Produktstrom entfernen. Damit lässt sich die Qualitätskontrolle standardisieren und die manuelle Sichtprüfung ergänzen.

Sowohl Rohkaffee als auch Röstkaffee kann optisch sortiert werden. Welche Merkmale erkannt werden sollen, muss vor der Auslegung festgelegt werden. Ebenso wichtig sind Produktzustand, Durchsatz, zulässige Fehlertoleranzen und die gewünschte Ausschleusungsstrategie.

Welche Defekte der Kaffeebohnen können entdeckt und ausgeworfen werden?

Neben der Erkennung und dem Entfernen von Fremdkörpern, die über Entsteiner nicht aussortiert werden können, detektiert ein optischer Sortierer üblicherweise folgende Bohnendefekte:

  • Floater / Stinker
  • Ears / Shells
  • Gebrochene Bohnen
  • Quakers
  • Bohnen mit Scorching

Außerdem kann Röstkaffee in Cluster sortiert werden, die durch Bohnenfarbe und -form bestimmt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Chargensortierung und Sortierung im laufenden Materialfluss?

Bei der Chargensortierung wird eine definierte Menge Kaffeebohnen separat geprüft und anschließend weiterverarbeitet. Das kann für Qualitätskontrollen, Stichproben oder kleinere Produktionsmengen sinnvoll sein. Von unserem Systempartner ASM können hierzu die Modelle Eureka und Globe zum Einsatz kommen.

Bei einer Sortierung im laufenden Materialfluss wird die Prüfung in eine kontinuierliche Förderstrecke integriert. Dafür müssen Zuführung, Auswurf, Rückführung, Steuerung und nachgelagerte Prozesse automatisiert aufeinander abgestimmt werden. Kontrollen von 6 Tonnen Bohnen pro Stunde sind ohne weiteres möglich. Die passenden Modelle von ASM heißen Quasar und Galaxy.